“(K)ein Zimmer frei”


In einer Wohngemeinschaft treffen höchst unterschiedliche Charaktere aufeinander: Lebensfreude und Ordnungsliebe, Naivität und Tatendrang – und natürlich ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, wie man miteinander leben sollte. Während Dieter, Roswitha und Klaus das Leben eher gelassen nehmen, hat Reiner für nahezu alles einen Plan und wacht akribisch über Ordnung und Regeln.


Dann taucht Astrid auf. Eine sympathische, etwas geheimnisvolle Frau, die schnell das Interesse der Bewohner weckt. Roswitha freut sich über die Aussicht auf eine neue Mitbewohnerin, doch Reiner muss erst überzeugt werden. Kurzerhand wird Astrid zur Kusine und Putzfrau erklärt – eine Lösung, die vielleicht nicht ganz ehrlich, dafür aber ausgesprochen praktisch ist.

Mittendrin versucht Herr Lau als Betreuer des Wohnprojekts, den Überblick zu behalten. Eigentlich möchte er eine Umfrage durchführen und die Wohnqualität verbessern. Doch zwischen Hausordnung, Sicherheitsmaßnahmen und den Eigenheiten der Bewohner wird auch für ihn manches ziemlich kompliziert.

Wortwitz, Situationskomik und liebevoll gezeichnete Figuren sorgen für einen turbulenten Theaterabend, bei dem die Frage „Wer darf hier eigentlich wohnen?“ schnell eine ganz neue Bedeutung bekommt.